Um die Gewässer zu schützen, müssen die Schadstoffe durch Behandlung des Abwassers und andere Maßnahmen möglichst weitgehend reduziert werden.


Im engeren Sinne, das durch häuslichen, gewerblichen und industriellen Gebrauch verschmutzte, seiner Menge und Zusammensetzung nach stark schwankende Wasser, ebenso das von bebautem Gelände (Dächern, Strassen abfließende Niederschlagswasser; enthält gelöste, kolloidale und feste Verunreinigungen. Der Abwasseranfall von Städten schwankt in weiten Grenzen zw. 50 - 400 I pro Tag und Einwohner, der Flächenbedarf für eine vollständige Kläranlage schwankt zw. 0,5 und 2,0 m2 pro Einwohner.


Weitere Definition:
Täglich werden große Mengen Wasser in Haushalten (zum Waschen, Baden, Kochen und zur Spülung von Toiletten), Industrie-, Handwerks- und Gewerbebetrieben verbraucht. Diese Abwässer werden durch die Kanalisation in eine Kläranlage geleitet, wo sie mechanisch (durch Rechen und Siebe), biologisch und zum Teil auch chemisch gereinigt werden. Die gereinigten Abwässer werden in die sogenannten Vorfluter (z.B. Bach, Fluss) geleitet. Ohne diese Abwasseraufbereitung wären die Flüsse und Seen völlig verschmutzt und vergiftet. Als Abwasser gilt auch das von befestigten Flächen abfließende Regenwasser.


Weitere Definition:
Abwasser ist durch häuslichen, gewerblichen, industriellen, landwirtschaftlichen und sonstigen Gebrauch in seinen natürlichen Eigenschaften verändertes Wasser. Hierzu gehört auch das aus bebauten Gebieten abfließende Niederschlagswasser. Man unterscheidet z. B. Schmutzwasser, Regenwasser, Fremdwasser, Mischwasser, Kühlwasser


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