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Pyrolyse

Pyrolyse ist ein Prozess, der auch als Entgasung bezeichnet wird. Durch das Pyrolyseverfahren werden kohlenstoffhaltige Verbindungen, auch Abfälle, unter Ausschluss von Sauerstoff thermisch bei Temperaturen UM 500 °C (Niedertemperaturpyrolyse) bzw. 700 bis 900 °C (Hochtemperaturpyrolyse) zersetzt. Pyrolyse zählt zu den Verwertungsverfahren. Aus Abfällen, wie Kunststoffen, Altreifen u.a. werden Pyrolyseöle, -kokse und -gase.
Funktionierende Anlagen sind u.a.:
- MPA Burgau, Landkreis Günzburg seit 1986
- Contherm, Hamm seit 2001
- Sita, Herne seit 1992

Andere Definition:

Im Gegensatz zur Vergasung versteht man unter Pyrolyse die thermische Zersetzung eines organischen Produktes in einer sauerstofffreien Atmosphäre. Hierbei wird durch die Wärmeeinwirkung das organische Produkt mehr oder weniger schnell in kurzkettigere Kohlenwasserstoffe zersetzt.

 

Folgende Verfahren wurden bisher auch im großtechnischen Bereich eingesetzt:

  • Wirbelschichtpyrolyse
  • Drehohrpyrolyse

 

Die Holzvergasung ist kein pyrolytisches Verfahren, da der (Luft-)Sauerstoff im Prozessraum benötigt wird, UM die erforderliche Wärme zu erzeugen.

Autor: Dirk Gerlach
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