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Sickerwasser

Ein Teil des auf Deponien anfallenden Niederschlags versickert und durchfließt dabei die abgelagerten Abfälle. Hierbei nimmt das Sickerwasser lösliche Substanzen auf. Die Sickerwassermenge kann je nach Niederschlagsverhältnissen 0,00 1 - 0.1 l/s und Hektar Deponiefläche betragen. Aufgrund des hohen Verschmutzungsgrades des Sickerwassers muss verhindert werden, dass es ungeklärt ins Grundwasser oder ins Oberflächenwasser gelangt. Das Sickerwasser muss demgemäß durch geeignete Maßnahmen aufgefangen und in Sickerwasser-Reinigungsanlagen oder Kläranlagen behandelt werden.
Weitere Definition:
Niederschlagswasser sickert durch Deponien und löst Schadstoffe aus dem Deponiekörper, wie organische Verbindungen, Schwermetalle und Salze. Um die Kontamination des Sickerwassers einzuschränken soll die Ablagerung von organischen Abfällen auf Deponien eingeschränkt oder ganz unterbunden werden (TA Siedlungsabfall). Die Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte für Glühverluste und TOC-Gehalt ab 2005-06 ist technisch derzeitig nur mit thermischer Vorbehandlung möglich.
Weitere Definition:
Sickerwasser wird das in den Untergrund versickernde grundwasserbildende Wasser (Niederschläge, Gewässer) bezeichnet. Die im Bereich des Sickerwassers vorhandenen Gesteinszonen sind maßgeblich für die Eigenschaften (Wasserqualität) des Grundwassers
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