Interessant im Bezug auf die im Kyoto-Protokoll festgelegte CO2-Reduktion ist die Situation in Russland und der Ukraine. Beide Staaten müssen ihre Emissionen bis zum Jahr 2012 auf dem Niveau von 1990 stabilisieren. Allerdings haben gerade diese Länder auf Grund des Zusammenbruchs des Industriesektors nach der politischen Wende einen Emissionsrückgang von etwa 30 Prozent seit 1990 erlebt. Die meisten Emissions-Prognosen zeigen, dass Russland und die Ukraine auch 2008-12 noch weit unter ihren Emissionen des Jahres 1990 sein werden. Diese Differenz wird als "Hot air", also "heiße Luft", bezeichnet. Aller Wahrscheinlichkeit wird sie auf dem freien Markt gehandelt werden können (siehe auch "Handel mit Emissionsrechten"). Die Folge wird ein Ansteigen der Emissionen sein.
Alternative Schreibweisen (Synonyme):
heißen, heisser
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