Cadmium gehört zu den "gefährlichen Stoffen" im Klärschlamm.
Silberweißes, glänzendes Metall. Metallisches Cadmium wird zur Herstellung von Batterien (Nickel-Cadmium-Batterien) und zur Erzeugung galvanischer Schutzüberzüge auf Metallteilen eingesetzt. Die größte Menge dieses Metalls wird in Form von Cadmium-Verbindungen als Farbpigmente und in der Kunststoffherstellung (PVC) als Stabilisator verwendet. Cadmium reichert sich über die Nahrungskette in aquatischen Organismen und bei Verzehr auch im menschlichen Körper an. 6% des mit der Nahrung aufgenommenen Cadmiums gelangt in den menschlichen Körper und wird nur teilweise wieder ausgeschieden (Akkumulation). Bei andauernder Cadmium-Belastung kann es zu Nierenschäden und unter bestimmten Bedingungen zu Knochenveränderungen (Itai-Itai-Krankheit) kommen.
Auf aquatische Organismen wirkt Cadmium in höherer Konzentration wachstumshemmend. Cadmium-Salze sind stark gewässerschädigend und vergiften die Umwelt schon in sehr geringen Mengenkonzentrationen. Die Einleitung von Cadmium ist nach dem Abwasserabgabengesetz abgabepflichtig.
Cadmium (Cd) ist ein metallisches Element, das in geringen Konzentrationen in der Umwelt weit verbreitet vorkommt. Der Eingang von Cd in die Umwelt und die Aufnahme durch den Menschen zeigen seit Ende der 70er Jahre eine rückläufige Tendenz. Die wichtigste Belastungsquelle für die nichtrauchende Bevölkerung ist die Nahrung. Tabakrauchen führt zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung mit Cd. Die im Tabakrauch enthaltenen Cd-Verbindungen haben wahrscheinlich einen bedeutsamen Anteil an der krebserregenden Wirkung des Rauchens. Wegen der langen Halbwertszeit reichert sich Cd im menschlichen und tierischen Organismus an, vor allem in der Leber und in den Nieren. Cd und seine Verbindungen sind als »eindeutig als krebserzeugend ausgewiesene Arbeitsstoffe« klassifiziert.
- 58/2003-01-01
Cadmium ist silberweißes glänzendes, leicht verformbares Schwermetall, das giftig ist, aber relativ selten vorkommt