Schwermetalle sind auch in kleinen Mengen besonders giftige Metalle. Im Innenraum können Schwermetalle in verschiedenen Baumaterialien und Einrichtungsgegenständen vorkommen. Eine gesundheit liche Gefährdung kann hauptsächlich durch eine chronische Belastung entstehen.

Dabei spielen unter anderem Schädigungen des Nerven- und Immunsystems, Leberschädigungen, Blutveränderungen, Allergien sowie die Entstehung von Krebs eine bedeutende Rolle.

Im folgenden sind wichtige Schwermetalle und deren Vorkommen genannt.

  • Antimon: Flammschutzmittel in Textilien
  • Arsen: Holzschutzmittel, Konservierungsmittel von Tierpräparaten, PVC
  • Blei: Farb- und Lackpigmente, Trinkwasserrohre, Stabilisatoren in Kunststoffen, Straßenstaub, Schlacke
  • Cadmium: Tabakrauch, PVC, Kunststoff- und Farbpigmente
  • Chrom: Holzschutzmittel, Farbpigmente, Leder, Tapeten, Textilimprägnierung, Schlacke
  • Kupfer: Teppichböden, Lackpigmente, Holzschutzmittel, Leder, Trinkwasserrohre, Schlacke
  • Nickel: Tabakrauch, Leder, PVC, Lackpigmente
  • Quecksilber: Holzschutzmittel, Thermometer, Farben und Lacke, Leder, Kunststoffe, Textilimprägnierung
  • Zinn: Holzschutzmittel, PVC, Leder, Flammschutzmittel in Textilien, Konservierung von Textilien und Tapeten, Farben und Lacke

Andere Definition:

Metall mit einer höheren Dichte als 5 g/cm3 (Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Zinn, Chrom, Cadmium, Blei, Quecksilber u. a.). Schwermetalle kommen in Gewässern in gelöster und in gebundener Form vor. Sie stammen insbesondere aus Einleitungen von Quecksilberverbindungen, der chemischen Industrie, metallhaltigen Abwässern aus Metallhütten und aus der Oberflächenveredelung von Galvanik- und Beizereibetrieben. Einige Schwermetalle sind in geringen Mengen (Spurenelemente wie z. B. Kupfer, Zink, Mangan) lebensnotwendig, führen aber in höheren Konzentrationen zu Wachstums- und Stoffwechselstörungen bei Organismen. Die toxische Wirkungsschwelle liegt in vielen Fällen nur wenig oberhalb der geogenen Hintergrundkonzentration, so dass sich Schutzmaßnahmen an diesen orientieren sollten. Einige Schwermetalle können sich in Fischen in größeren Konzentrationen anreichern. Im allgemeinen ist in den letzten Jahren ein Rückgang der Schwermetallbelastung im Rhein eingetreten; der Rückgang ist bei Quecksilber, Cadmium und Chrom besonders deutlich. Dies ist das Ergebnis zahlreicher, vor allem innerbetrieblicher Vermeidungsmaßnahmen. Die Konzentrationen liegen praktisch alle im Bereich von Mikrogramm pro Liter und unterschreiten damit die für die Trinkwasserversorgung relevanten Grenz- oder Richtwerte. Bei Cadmium und Quecksilber liegen die Konzentrationen zum Teil sogar deutlich unter einem Mikrogramm. Problematisch sind allerdings die Anreicherungen von Schwermetalle in Sedimenten. Dies kann für die Verwendung von Baggergut und die Kontamination von Überschwemmungsflächen von Bedeutung sein.


Andere Definition:

Zu den Schwermetallen zählt man ca. 60 Metalle mit einer Dichte >4,5g/cm². Einige Schwermetalle dienen Mensch, Tier und Pflanze als unentbehrliche Spurenelemente, wie Eisen, Kobalt, Nickel, Mangan, Zink, Kupfer und Molybdän, andere belasten die Umwelt, wie Cadmium, Blei, Quecksilber, Chrom. Schwermetalle gelangen als Emission über den Wasser- oder Luftweg in die Umwelt und stellen teilweise schleichende Gefahren für die menschliche Gesundheit dar.


Andere Definition: Schwermetalle Metalle mit einer höheren Dichte als 5 g/cm² werden als Schwermetalle bezeichnet, wie z. B. Cadmium, Chrom, Eisen, Quecksilber, Blei, Kupfer, Nickel



Buchliste: Schwermetall.

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