- Gentechnologie : Im Gegensatz zur althergebrachten Züchtung von Pflanzen und Tieren ist es mit der Gentechnik möglich, artfremde Eigenschaften zu übertragen. D. h.: ausgewählte Erbeigenschaften, z. B. einer Schlange, können auf das Schwein übertragen werden. Die Gentechnik hat sich bereits in der Medizin bei der Entwicklung von Arzneimitteln weitestgehend etabliert. Zahlreiche Medikamente sind gentechnisch hergestellt. So gibt es z. B. das Humaninsulin, dass gentechnisch produziert wird und nicht, wie früher aus dem Kalbsmagen gewonnen wird. In zunehmendem Maße setzt sich die Gentechnik aber auch in der Landwirtschaft zur Erzeugung von Getreide durch. Sogenannte "grüne" Gentechnik versucht Pflanzen resistent gegen Schädlinge zu machen und damit den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verringern. In den USA ist der Sojaanbau zu über 50 % mit gentechnisch manipulierten Pflanzen heute schon eine Selbstverständlichkeit. Allerdings gehen von der Gentechnik auch Gefahren aus, insbesondere, wenn gentechnisch veränderte Pflanzen im Freiland angebaut werden. Durch den Pollenflug kann es zu unkontrollierten gentechnischen Veränderungen der Normalpflanzen kommen. Darüber hinaus wird darüber diskutiert, ob es möglich ist, Menschen mit immer gleichen Eigenschaften zu vervielfältigen (Klonen).
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