Unter Leckortung versteht man die Lokalisierung von undichten Stellen in flüssigkeit- oder gasführenden Gefässen (Rohren oder Behältern).
Leitungen zum Transport gefährdender Flüssigkeiten (z.B. Pipelines) oder Tanks und Behälter müssen mit Einrichtungen ausgerüstet sein, die Leckagen (Undichtigkeiten) erkennen und orten können. Dabei kommen Messverfahren zum Einsatz, die entweder auf Druckänderungen reagieren oder Mengenänderungen registrieren. Beispiele sind das Druck-Temperatur- sowie das Druck-Differenz-Verfahren. Leckerkennungssysteme spielen auch in der Reaktortechnik eine große Rolle (KKW). Dabei geht es um die rechtzeitige Erkennung von Schäden am Kühlmittelkreislauf. Das Leckerkennungssystem ist in diesem Fall in das gesamte Reaktorschutzsystem integriert. Letzteres überwacht alle wichtigen Betriebsbestandteile der Anlage kontinuierlich und löst bei Erreichen bestimmter Grenzwerte Sicherheitsaktionen aus, wie das Abschalten und/oder die Notkühlung des Reaktors.
Andere Definition:
Ortung von undichten Rohrleitungen in Boden- Wand - und Deckenbereichen.

---> Siehe auch:
"Leckortung" findet sich im WZ2003 Code "45.22.2"
Gebäudediagnostik, Leitungsdiagnostik, Leckortung (Abdichtung gegen Wasser und Feuchtigkeit)


Buchliste: Leckortung.

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