Der Energiebedarf für Elektrofahrzeuge in Deutschland nach einer kompletten Umstellung aller Fahrzeuge Verbrennungsmotoren ist immens. Von vielen wird er als wesentlicher Hinderungsgrund für die Umstellung auf Elektromotoren angesehen.

Schauen wir doch einmal, wie viel Kraftwerke wir benötigen. Da Elektrofahrzeuge auch heute (2018) immer noch selten sind, kann man wie folgt rechnen:

2016 wurden 46.000 Millionen Liter Benzin/Diesel verbraucht. (Quelle: Kraftstoffe)

Ein Liter Kraftstoff entspricht ungefähr 9 kWh (Quelle: Verbrauch: Vergleich Strom, Benzin, Diesel, Gas)

Wir brauchen also 400.000 Millionen kWh, das sind etwa 400 Terawattstunden (TWh). Andere Quellen sprechen von einem Bedarf für Elektrofahrzeuge von 120 TWh. (Quelle: die tücken der E-Mobilität: Elektro wagen?)
Momentan werden in Deutschland 650 TWh produziert, die natürlich für andere Dinge verbraucht werden.

Fazit: Von heute auf morgen ist dieser Energiebedarf nicht zu stemmen. Aber wir haben ja auch 10–20 Jahre Zeit. Und wenn zukünftig im Netz zahlreiche Auto-Akkumulatoren angeschlossen sind, entfällt zukünftig auch die gewaltige Verschwendung, die entsteht, wenn Wind- und Solarkraftwerke abgeschaltet werden, weil bei stürmischen Wetter oder im Hochsommer keiner den Strom abnehmen kann.

Dank dieser riesigen Speicherkapazität können wir uns also zukünftig eine unregelmäßigere Stromproduktion leisten. Endlich kann auch mal ein kleiner Sturm komplett in Strom aus Windenergie umgesetzt werden.

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