Der eScooter (auch E-Scooter, E-Tretroller genannt) ist ein Fortbewegungsmittel, das einem Tretroller ähnelt, jedoch überwiegend durch einen Elektromotor angetrieben wird. Der eScooter ist für kurze Strecken konzipiert und die Höchstgeschwindigkeit gesetzlich auf 20 km/h begrenzt.

Die Ökobilanz der eScooter

eScooter
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Wenn es um die Umwelt und deren Schutz geht, spielt die E-Mobilität eine besonders große Rolle. Interessant ist dabei aber die Frage, wie die Ökobilanz eigentlich wirklich aussieht und vor allem, welchen Einfluss eScooter mit Straßenzulassung oder auch ohne Straßenzulassung auf die Umwelt haben. 

E-Scooter fehlen in keinem Stadtbild

In den vergangenen Jahren haben die eScooter deutlich an Zulauf gewonnen. Sie stehen am Rand der Straße und werden schnell genutzt, um von einem Ort zum anderen zu kommen und hier nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Wer die Roller verwendet, der hat zudem das Gefühl, etwas Gutes für die Umwelt getan zu haben. Interessant ist dabei aber die Frage, ob das eigentlich wirklich der Fall ist. Eines der obersten Ziele, durch das Angebot der eScooter die Innenstädte von der großen Menge an Autos zu befreien, ist noch lange nicht in Sicht. Tatsächlich zeigt sich sogar, dass viele der Betreiber gar nicht auf den Ökostrom achten, was gerade in Hinblick auf die Umwelt jedoch ein wichtiger Faktor wäre. 

Akku-Herstellung nach wie vor ein umstrittenes Thema

Ebenso wird Kritik noch immer an der Herstellung des Akkumulators geübt. Im Rahmen der Produktion wird immer wieder darauf verwiesen, dass gerade dieser Prozess keinen positiven Aspekt für die Umweltbilanz darstellt. Die Herstellung der Batterien geht noch immer mit einem hohen Ausstoß an CO2 einher. Diese Thematik wird auch bei den E-Autos immer wieder aufgegriffen. Das bedeutet, dass eine positive Bilanz für die Umwelt erst dann erreicht werden kann, wenn die Fahrzeuge auch für eine längere Zeit im Einsatz sind. 

Bei eScootern, die eine Straßenzulassung haben, ist diese Wahrscheinlichkeit höher, als bei den einfachen E-Rollern. Wer in einen eScooter mit Straßenzulassung investiert, der hat in der Regel auch den Plan, längere Strecken mit dem Fahrzeug zu fahren und in dem Zusammenhang häufiger das Auto oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu ersetzen. Berechnungen haben gezeigt, dass bei einem eScooter eine Strecke von rund 250 km ausreichend ist, um in eine positive Energiebilanz zu kommen. Wer dieses Ziel erreicht, der kann auch von sich sagen, dass er mit dem Umstieg auf den Elektroroller etwas für die Umwelt tut. 

Photo by Okai Vehicles on Unsplash


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