Englisch: polyethylene
Kennzeichnend für Polyethylen (auch Polyäthylen, Polyethen, Kurzform: PEL) ist die wachsartig weiche und antiadhäsive Oberfläche. Polyethylene haben eine
  • niedrige Dichte,
  • gute Zähigkeit,
  • niedrige Festigkeit und Härte,
  • sehr gute Chemikalienfestigkeit,
  • Empfindlichkeit zur Spannungsrissbildung und
  • geringe Temperaturfestigkeit.
Typische Anwendungsbeispiele für diesen Kunststoff sind Kettenführungen, Auskleidungen von Silos und Rutschen, Saugplatten oder Siebtischbeläge in der Papierverarbeitung.

Hochmolekulares und ultrahochmolekulares Polyethylen

Beide Polyethylene haben ein sehr hohes Molekulargewicht und dadurch eine sehr guten Verschleißfestigkeit im sand-slurry-Test. Deshalb wird es oft bei Auskleidungen von Silos oder Rutschen verwendet.

Beschreibung

Polyethylen ist ein weit verbreiteter Kunststoff, der aufgrund seiner vielseitigen Anwendungen in verschiedenen Bereichen wie Verpackung, Bauwesen und Medizin sehr beliebt ist. Es wird aus Erdöl hergestellt und ist aufgrund seiner geringen Dichte und Beständigkeit gegenüber Chemikalien sehr haltbar. Allerdings hat Polyethylen auch negative Auswirkungen auf die Umwelt, da es sehr langsam abgebaut wird und daher zu einem ernsthaften Problem bei der Müllentsorgung werden kann. Eine unsachgemäße Entsorgung kann zu Verschmutzung von Böden, Gewässern und Lebensräumen führen.

Risiken

  • Verschmutzung von Böden, Gewässern und Lebensräumen
  • Emission von schädlichen Gasen bei der Verbrennung
  • Verstopfung von Abwassersystemen durch Plastikabfälle
  • Gefahr für die Tierwelt durch Verschlucken von Polyethylen

Beispielsätze

  • Das Polyethylen wird recycelt.
  • Die Eigenschaften des Polyethylens machen sich bemerkbar.
  • Dem Umweltproblem begegnet man mit Polyethylen.
  • Ich entsorge den Plastikabfall aus Polyethylen.
  • Die Polyethylene verursachen Umweltprobleme.

Ähnliche Begriffe

Weblinks

Artikel mit 'Polyethylen' im Titel

  • Polyethylenterephthalat: Polyethylenterephthalat (PET) ist ein chemischer Stoff, der 1941 in England erfunden wurde. Seine Haupteinsatzgebiete sind sehr dünne Folien, Textilien und Lebensmittelbehälter (PET-Flasche)

Zusammenfassung

Polyethylen ist ein weit verbreiteter Kunststoff, der aufgrund seiner vielseitigen Anwendungen beliebt ist. Es wird aus Erdöl hergestellt und hat negative Auswirkungen auf die Umwelt, da es nur langsam abgebaut wird. Dadurch kann es zu Verschmutzung von Böden, Gewässern und Lebensräumen führen. Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit Polyethylen zu fördern und alternative Materialien zu nutzen, um die Umweltauswirkungen zu verringern.

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