Eine Müllverbrennungsanlage ( MVA) ist eine Anlage zur thermischen Abfallbehandlung. MVAs, die den strengen gesetzlichen Bestimmungen entsprechen müssen, stellen für organische und anorganische Schadstoffe Senken dar (insbesondere für Dioxin, Quecksilber, Cadmium etc.), da dort diese im Abfall enthaltenen Schadstoffe zerstört oder zurückgehalten und somit der Biosphäre entzogen werden. Eine MVA besteht prinzipiell aus einem Anliefer- und Zwischenlagerbereich ("Müllbunker"), einem Verbrennungsteil mit Energierückgewinnung ("Müllkessel") und einer Rauchgasreinigung. Die Verbrennungs­­rückstände wie Schlacke und Rauchgas­reinigungs­­produkte können weitgehend verwertet werden.
Weitere Definition:
Eine Müllverbrennungs­anlage (MVA) ist eine nach dem Bundes­immissions­schutz­gesetz zu genehmigende Anlage zur thermischen Behandlung von Abfällen (thermische Abfallbehandlung). Die Schadstoffgehalte in den entstehenden Rauchgasen müssen den Grenzwerten der 17. Verordnung zum Bundes­immissionsschutz­gesetz (17.BImschV) genügen.

Buchliste: Müllverbrennungsanlage.

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