Wärmedämmung ist der Oberbegriff für alle Maßnahmen, die Wärmeverluste von Gebäuden an die Umgebung verringern. Neben der Isolierung von Fenster- und Türfugen kann die Wärmedämmung verbessert werden durch isolierverglaste Fenster sowie durch Dämmung von Außenwänden, Decken und Böden, Keller und Dach.
Weitere Definition:
Größter Energiesparfaktor bei Gebäuden: Mit perfekter Wärmedämmung von Mauern, Böden, Decken, Fenstern und Dach braucht ein neues Haus etwa 50 Prozent weniger Heizenergie als ein konventionelles Haus.
Weitere Definition:
Unter Wärmedämmung versteht man Maßnahmen und Materialien an der Oberfläche eines Gegenstandes, um dessen Wärmeaustausch mit der Umgebung zu reduzieren. Typische Fälle sind Kühlschränke, Heizkessel und Warmwasserbehälter und Wasserleitungen für Heizung und Warmwasser, sowie ganze Gebäude. In der Umgangssprache wird in diesem Zusammenhang auch fälschlich oft von Isolierung gesprochen.

Siehe auch:
"Wärmedämmung" findet sich im WZ2003 Code "45.32.0"
  Wärmedämmung in Bauwerken

Weitere Definition:
Verhindern / Hemmen / Verlangsamen des Wärmeabflusses. Irrtümlich wird eine Wärmedämmung auch Wärmeisolierung genannt. Das ist irreführend. Feuchtigkeit lässt sich isolieren. Eine Weinflasche verliert auch nach mehreren Jahren nicht ihren Inhalt. Wärme lässt sich jedoch nur dämmen. Der warme Inhalt einer Thermosflasche ist nach einigen Tagen erkaltet.
Buchliste: Wärmedämmung

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