Kohlenwasserstoffe sind organische Verbindungen, die aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen und bei Verbrennungsprozessen Energie freisetzen.

Beispiele sind Gase wie Methan, Flüssigkeiten wie Erdöl und Benzin sowie Feststoffe wie Paraffin.

Die allgemeine chemische Formel ist CxHy , wobei x bzw. y die Anzahl der im Molekül befindlichen Kohlenstoff- bzw. Wasserstoff-Atome angibt.


Andere Definition:
Kohlenwasserstoffe (KW oder CxHy) sind organische Verbindungen, bestehend aus Kohlenstoff und Wasserstoff; sind die Stammkörper aller organischen Verbindungen; die niederen Glieder sind geruchlose brennbare Gase, die mittleren meist benzin- und petroleumartige Flüssigkeiten, die höheren feste Stoffe; man unterscheidet aliphatische, alicyclische und aromatische Verbindungen. Kohlenwasserstoffe haben u. a. als Kraftstoffe oder Brennstoffe große Bedeutung (Erdgas, Propan, Benzin, Heizöl usw.). Kohlenwasserstoffe werden als Rohstoff in der chem. Industrie verwendet.

Siehe auch:
"Kohlenwasserstoffe" findet sich im WZ2003 Code "24.14.0"
  Halogenderivate der Kohlenwasserstoffe


Andere Definition:
Chem. Verbindungen des Kohlenstoffs mit Wasserstoff sind die Grundkörper der organischen Chemie. Durch Ersetzen eines oder mehrerer Wasserstoffatome durch andere Atome oder Atomgruppen entstehen zahlreiche andere Verbindungsklassen, wie z. B. das gesundheitlich unbedenkliche, jedoch treibhauswirksame Gas Methan oder die krebserregenden bzw. krebsverdächtigen polyzyklischen Aromaten. Neben den aromatischen erweisen sich vor allem die halogenierten Kohlenwasserstoffe ökologisch und gesundheitlich als sehr problematisch. Zu diesen gehören vor allem die Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW). Als unproblematisch hinsichtlich der Gesundheitsgefährdung werden alipathische Kohlenwasserstoffe angesehen. Eingesetzt werden Kohlenwasserstoffe z.B. als Lösemittel in Lacken und Klebern.


Andere Definition:
Kohlenwasserstoffe sind chemische Verbindungen, die aus Kohlenstoff und Wasserstoff aufgebaut sind. Man unterscheidet aliphatische (kettenförmige) und cyclische (ringförmige) Verbindungen. Kohlenwasserstoffe wirken bei Eintritt in den Boden und damit ins Grundwasser als Schadstoffe (Benzine, Öle).


Andere Definition:
Kohlenwasserstoffe sind aus den chemischen Elementen Kohlenstoff (Symbol C) und Wasserstoff (Symbol H) aufgebaute chemische Verbindungen. Aus C-Atomen können sich lange Ketten oder verzweigte oder ringförmige Strukturen bilden. Die Kohlenwasserstoffe kommen immer als Gemische vor (Kohlenwasserstoff­gemisch) und müssen mit chemischen oder physikalischen Methoden in Gruppen oder Einzelverbindungen aufgespaltet werden.

Siehe auch:
"Kohlenwasserstoffe" findet sich im WZ2003 Code "24.14.0"
  Kohlenwasserstoffe und ihre Halogen-, Sulfo-, Nitro- oder Nitrosoderivate


Andere Definition:
Kohlenwasserstoffe sind ausschließlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff aufgebaute chemische Verbindungen, die hauptsächlich in Mineralöl und Erdgas vorkommen. Unterschieden werden aromatische (z. B. Benzol) und chlorierte Kohlenwasserstoffe



Buchliste: Kohlenwasserstoffe.

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