Das Umwelt-Lexikon
Lexikon S
English: Pest Susceptibility / Español: Susceptibilidad a Plagas / Português: Suscetibilidade a Pragas / Français: Sensibilité aux Ravageurs / Italiano: Suscettibilità ai Parassiti
Die Schädlingsanfälligkeit beschreibt das Ausmaß, in dem Organismen, Ökosysteme oder landwirtschaftliche Kulturen von Schadorganismen wie Insekten, Pilzen oder Nagetieren befallen werden. Dieser Begriff spielt eine zentrale Rolle in der Umweltforschung, Landwirtschaft und im Naturschutz, da er direkte Auswirkungen auf Biodiversität, Ernteerträge und ökologische Stabilität hat. Die Analyse der zugrundeliegenden Faktoren hilft, präventive Maßnahmen zu entwickeln und nachhaltige Lösungen zu fördern.
English: Pest Infestation / Español: Plaga / Português: Infestação de pragas / Français: Infestation parasitaire / Italiano: Infestazione da parassiti
Schädlingsbefall bezeichnet im Umweltkontext die übermäßige Vermehrung und Ausbreitung von Organismen (Schädlingen), die aus menschlicher Sicht Nachteil oder Schaden anrichten. Dies kann die Gesundheit des Menschen (z. B. Übertragung von Krankheiten), die Lebensmittelsicherheit (z. B. Vorrats- oder Hygieneschädlinge), die Landwirtschaft (z. B. Fraßschäden an Ernten) oder natürliche Ökosysteme (z. B. Borkenkäferbefall in Wäldern) betreffen. Die Umweltrelevanz ergibt sich insbesondere aus dem Eingriff in ökologische Gleichgewichte und dem oft umweltbelastenden Einsatz von Pestiziden zu seiner Bekämpfung.
English: Pest control / Español: Control de plagas / Français: Lutte contre les ravageurs
Unter Schädlingsbekämpfung oder Schädlingskontrolle versteht man chemische, physikalische oder biologische Maßnahmen zur Bekämpfung von als Schädlingen angesehenen Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen,, welche sowohl Flora und Fauna als auch den Menschen, seine Wohn-, Arbeits- und Lagerstätten befallen.
English: Pest control / Español: Control de plagas / Português: Controle de pragas / Français: Lutte antiparasitaire / Italiano: Controllo dei parassiti
Die Schädlingskontrolle umfasst Maßnahmen zur Regulierung oder Beseitigung von Organismen, die für Menschen, Tiere, Pflanzen oder Ökosysteme schädlich sind. Sie verbindet biologische, chemische und mechanische Methoden, um negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit zu minimieren. Besonders in der Landwirtschaft, im Gesundheitswesen und im urbanen Raum spielt sie eine zentrale Rolle.
English: Pest resistance / Español: Resistencia a plagas / Português: Resistência a pragas / Français: Résistance aux ravageurs / Italiano: Resistenza ai parassiti
Schädlingsresistenz bezeichnet die Fähigkeit von Organismen – insbesondere Nutzpflanzen oder Tieren – sich gegen den Befall durch Schädlinge wie Insekten, Pilze, Bakterien oder Viren zu wehren. Diese Eigenschaft spielt eine zentrale Rolle in der Landwirtschaft, im Umweltschutz und in der biologischen Vielfalt. Sie kann natürlich vorkommen oder durch Züchtung, Gentechnik oder ökologische Maßnahmen verstärkt werden.
English: Pollutant / Español: Contaminante / Português: Poluente / Français: Polluant / Italiano: Inquinante
Von Schadstoffen können schädliche Wirkungen auf Lebewesen und Sachgüter ausgehen. Zu den Schadstoffen zählen u.a. Schwermetalle, Gase und Kohlenwasserstoffe. Sie können allein oder in Kombinationswirkung mit anderen Stoffen schädigend wirken oder in giftige Stoffe umgewandelt werden, die über Haut, Nahrungsmittel oder Atmung aufgenommen werden können.English: Pollutant degradation / Español: Degradación de contaminantes / Português: Degradação de poluentes / Français: Dégradation des polluants / Italiano: Degradazione degli inquinanti
Schadstoffabbau bezieht sich im Umweltkontext auf die natürlichen oder künstlichen Prozesse, durch die schädliche Substanzen (Schadstoffe) in weniger schädliche oder unschädliche Verbindungen umgewandelt oder vollständig abgebaut werden. Dies kann durch physikalische, chemische oder biologische Methoden geschehen und ist entscheidend für die Sanierung von belasteten Böden, Gewässern und Luft.
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