Das Umwelt-Lexikon
Lexikon F
Forschung ist die Suche nach neuen Erkenntnissen "im Gegensatz zum zufälligen Entdecken" sowie deren systematische Dokumentation und Veröffentlichung.
Im früheren Sprachgebrauch waren Forste königlicher Wald oder Bannforst (Bannwald), später verstand man darunter Wälder mit Jagdrecht, Fischerei- und Holzrecht für speziell Berechtigte.
Die Wald- oder Forstwirtschaft als Teil der Volkswirtschaft bezieht sich auf das planmäßige Handeln des wirtschaftenden Menschen im Wald. Ziel dieser Handlungen sind heute neben der Rohstofferzeugung auch das Erbringen immaterieller Leistungen wie die Erhaltung der Wälder, insbesondere als Schutz- und Erholungsraum.
Forstwirtschaftliche Biomasse umfasst das energetisch nutzbare Waldholz, das nachhaltig von den Waldflächen gewonnen werden kann. Ein Teil der jährlichen Holzernte fließt neben der stofflichen Nutzung (z.B. für Baumaterialien, Möbel, Holzwerkstoffe, Papier) bereits jetzt in die Strom- und Wärmeerzeugung.
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